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zu wissen, die anfängliche Verheimlichung und Verhüt-lung der chrgcitzigen Absichten, die mit dem lebendigstenKolorit geschilderte Gefahr der Religion und des Lebens,und die Kühnheit des Anführers, der die Gefahren einesHochverrakhs ganz allein übernahm, konnten diesemBunde in kurzer -eir mehr Vertheidiger verschaffen, alsdie reinste Benutzung der individuellen Umstände, wo»durch ein Herz gefesselt, und ein Charakter gerichtet seynwill. Man staunt, wenn man betrachtet, daß diesereinzige Mann es wagt, eine so große von verschiedenenLeidenschaften beseelte Masse in eine gleiche Bewegungzu setzen, sie in diesen Schwingungen zu erhalten — einMann, der von dem Hasse der Prinzen, und von derGleichgültigkeit des Königs verfolgt, vor, der Intrigueder Königin Mutter eingezaumt, und von dem Neidefind der Eifersucht der Großen bewacht war.
Schon der Gedanke an eine so ungeheure Unter-nehmung erregt Bewunderung, wenn man davon dieEinwirkung des Spanischen und papstlichenHofes, mit-hin den Einfluß einer politischen und religiösen Hülfeabrechnet,
Der Geburtsort dieser fanatischen Ligue ist nochjetzt unbekannt. Nach de Thou ging sie aus der Haupt-stadt aus, und vertheilte sich alsdann in die Provinzen.Ein Parfümeur und sein Sehn gaben den Ton an (siewaren auch nachher die eifrigsten Schreyer). Manwürde die zahllose Menge, die ihrer ersten Aufforde-rung huldigte, kaum glaublich finden, wenn man nichtzugleich erwägte, daß eine so große Hauptstadt sehr oftdas Thal ist, worin der Auswurf der Provinzen hinabgleitet.
Die