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Die ersten angeworbenen waren Leute, die ihr Ver-mögen verpraßt hatten, die in dem bürgerlichen Kriegeentweder Stoff zu ihrer Zügellosigkeit, oder Mittel zurBefriedigung ihres Geitzes und ihrer Ehrsucht suchten.Einige reiche und stille Bürger blendete der Haß gegendie Protestanten; andere wurden durch die unwidersteh-liche Gewalt des Beyspiels mit hineingezogen.
Der Präsident de Thou war der einzige, der dieWurzelung eines so bösartigen und ästereichen Baumsin Paris zu schwachen suchte; aber sein bald darauf er-folgtet Tod war auch das Treibhaus desselben geworden.In den Provinzen, vorzüglich in der Pikardie, hatteJakob von Humieres, Gouverneur von Pcronne, undMvntdidier allein den Ausfchlag gegeben. Uebcrzeugt,daß dem Prinzen von Conde in einem heimlichen Artikeldes letzten Friedens die Statthalterschaft der ganzenPikardie und Peronne zu seinem Sitze versprochen war,und gereiht durch einen langwierigen LrbschaftsprozeßMit dem Hause Montmoreacy. folgte er der Leitung sei-nes natürlichen Hasses wider die Protestanten, erklärtesich für die Guisische Partey, stellte sich an die Spitze desin dieser Provinz sehr zahlreichen und begüterten Adels,und brachte es durch seine Freygebigkeit, durch seinePopularität, Schmeicheleyen und Schilderung der Re-ligionsgcfahr, bald dahin, daß man sich vereinigte,dem Prinzen von Conde den Eingang in die Provinzenzu verwehren. — Von diesem Entschluß bis zur Ver-einigung mit der heiligen Ligue war kein großer Schrittmehr. — Bald war alles bewaffnet. Peronne wurdeMit militärischer Macht besetzt.
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