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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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158
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der rtformirten Kirche, dem Glaubensbekenntnisse, daser in Niorr ablegte» und mit seiner Erklärung, daß erdurch äußere Gewalt, aus Furcht vor seinem Leben, zurAnnahme der katholischen Religion gezwungen wordensey, waren auch seine Gefahren gestiegen. Er hatte da»durch bey festen und unerschütterlichen Männern ein Zu-trauen geschwächt, das ihm zur Un-erstützung seinerJugend durchaus unentbehrlich war. Nie hat er auchselbst diesen Schritt gerechtfertigt, wenn er ihn auchhärte durch seine Jahre entschuldigen können. Nebstdem waren die Gesinnungen der Einwohner zu Röchelte,die ihn sonst mit entzückender Freude empfangen hatten,durch die Intriguen der Liguistcn vergiftet, und es kos-tete ihm Mühe, noch mehr aber dem Prinzen Eonde-sie mit neuem Muche zu beleben, und für ihr Interessewieder zu gewinnen. Ganz Frankreich war schon gegeneinander in kriegerischer Bewegung, ehe noch die Stande-Versammlung, welche die Protestanten so sehnlich ge-wünscht, und welche die Liguisten bestochen harten, fest-gesetzt war. Languedok, Saintonge, Pottou, standenschon in den Waffen; alles war in Verwirrung, und inbanger Erwartung auf den Ausgang. Der König er-öffnete endlich gegen Anfang des Decembers ') die Ver-sammlung zu Blvis. Er, dem jetzt die Anschlage derLigue nicht mehr verborgen seyn konnten, schmeicheltsich noch bey dem Anfange derselben über den ihm so ge-fährlichen Parteygcist zu siegen. Seine, von Johannvon Monvilliers wahrscheinlich aufgesetzte Rede, drangauf einen baldigen Frieden. Aber er selbst war es, der

dit

') 1576.