die Ruhe desReichs, die durÄ diese Versammlung hättegegründet, der das Ansehen der Gesetze und des Throns,welches hätte behauptet, der die Ausgleichung aller For-derungen, welche hätten erwartet werden sollen, vonseinen Negentenpflichttn durch Lethargie und Hang zurWollust getrennt, und die Unterthanen ihrer Verzweif-lung, mithin auch jeder Partey Preis gegeben hatte.
Sein moralischer Tod hatte seinen Wünschen jene In.Nigkeit entzogen, die aus Handlungen spricht, die Interesseweckt, und zur Theilnahme unwiderstehlich fortreißt.Sein schändliches Privatleben hatte sein Ansehen seinerRepräsentation verschlungen. Nur eine gewisse Regie-rungsfähigkeit würbe ihn, durch das dem Menschen na-türliche Gefühl der Ehrfurcht für gesetzliche Ordnung,gegen die Macht der Ligue geschützt haben; aber da erjene heilige Bande selbst gelöset hatte, so mußte ihn ebendie willkührliche Macht treffen, womit er sein Volk ge-schändet hatte. Gegen ihn vereinigte sich die Ligue, weilfie seine gestürzte Krone nöthig hakte, um desto rascherzu ihrem Zwecke zu eilen- Gegen ihn mußten die Prores-tanten und die Mißvergnügten eben so gerüstet seyn, weildie Gesinnungen eines wollüstigen Königs von einemschwachen Ungefähr, das sie in einem und dem nehmli-chen Augenblicke eben so hoch erheben, als rief stürzenkonnte, abhingen. — Nebst dem traueten sie dem Ko^nige (seinen Hang zum Vergnügen auch abgerechnet)nicht die Kraft zu, sich gegen die Ligue, deren Auskom-men er nicht hatte hindern können, zu erklären; und derErfolg bewies, daß sie sich nicht getauscht harren. Alledrey Stände, die auf der Versammlung zu Blois er-schienen,