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machte sie aufmerksam auf die traurigen Folgen ihrerEntschlüsse, und auf die Nothwendigkeit des Friedens.Zum Schluß waren die merkwürdigen Worte, die fürdie Innigkeit seines Herzens sprachen: „ich habe Gott„ mehrmahls und noch jetzt um seinen Beystand gebeten»„ mich auf dem Wege der Wahrheit, worauf ich zu wan-„deln glaube, zu erhalten. Sollte ich aber irren, und„ sollten wahre Gründe mich von meinem Irrthum über-„zeugen, so bin ich nicht nur bereit, in einer ander»„Religion zu leben und zu sterben, sondern ich werde„alle Kräfte anstrengen, die falsche aus dem König-„reiche, und wenn es möglich wäre, aus der ganze»,, Welt zu verbannen." Nicht so liebevoll behandelteConde die Deputirten. Mit dem Willen, sie gar nichtanzuerkennen, sagte er ihnen bloß: „er weine glühende„ Thränen über das Elend, worein das Königreich herab„ gestürzt sey; er würde gern sein Leben für dessen Ret-„tung hingeben; er biete sich selbst, um dem neuen„Blutvergießen zuvor zu kommen, zu einem Zweykampf„mit dem Anführer der Gcgcnpartey an; er würde ih«,, nen übrigens Gehör geben, wenn sie ihm etwas im„ Nahmen des Königs zu sagen hatten." Damville»den man mit Anbetungen und Schmeichcleyen bestechenwollte, antwortete ebenfalls, wie der König von Na»varra, schriftlich: „die vorgegangenen Uebel möchten„ ihnen doch endlich die Augen öffnen, daß keine Erden-„macht, sondern Gott allein, den Glauben gebe und„erhalte. Die Protestanten würden das Aeußerste wa-„ gen, um die Freyheit, die ihnen einen so blutigen Preis„gekostet, und die sie mit dem Tode so vieler ihrer Brüs„der erkauft hatten, zu schützen. Mit knirschendem Un-
L 2 „ willen