„willen erinnerten sich alle Edelgesinnte an die grausame„Vergangenheit, die Nichtdnldung der schon gesetzmäßig„ gewordenen Religion würde den Untergang des Vater-landes vollenden. Die Anerbiekungen, die man ihm„mache, inrcrcsttrten die ganze Partey, die er anzufüh-,, ren die Ehre habe; von ihr würde er also erst eine be-„ stimmte Antwort erwarten, um die (einige darnach ge-„ den zu können."
Der Krieg war also auch setzt unabwendbar, undwenn er auch nur neun Monate *) dauerte, so warer doch lang genug, um alle Eraucl der bürgerlichenUnruhe in so kurzer Zeit zu erneuern. Die königlicheArmee schimpflich entblößt am Gelde, ohne alle Organi-sation und Disciplin, getheilt in die Partey der Liguisienund königlich Gesinnten, konnte ihre Vortheile weder zuWasser noch zu Lande zweckmäßig benutzen; die hohe Lei-terin des Königs, hatte nebst dem in diesem Kriege ihrAnsehen wieder gerettet, das ein Gebor des Friedensvollendete. Die Protestanten hingegen hatten den Her-zog von Damviüe, als Vertheidiger der gemeinschaftli-chen Sache, durch Intrigue der Königin Mutter ver-loren, und das Mißvergnügen, welches schon an sichaus der Koalition entspringen mußte, artete sogar inVorwürfe, Zwistigkeiten und Fehde aus.
So gedieh mitten unter den großen Zurüstungen einneuer Friede oder Waffenstillstand, der nicht sowohl demgrößern Elend und der geschwächten Macht, als viel-mehr dem Triumph des Königs über den furchtbaren
Bund
*) Dom Februar bis im Oktober 1577.