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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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was konnte wohl, wenn sie ihre entgegen gesetzte Parteydurcd den ttebcrlritt eines entscheidend großen Mannesüberwogen fand, schneller und sicherer wirken als Gift?Der Marschall von Bellegarde soll nach zuverlässigenNachrichten davon gestorben seyn.

Aber mit allen diesen furchtbaren Mitteln war dasHauptübel noch nicht gehoben; und an dem Könige vonNavarra sich auf diese Art zu vermessen, schien ihr dieKopfe der Hydra zu vervielfachen, oder ein geiles Wach.sen der Guisischen Mcingewalt zu befördern. Langsam,aber sicherer für sie war ein buntscheckiges Gemische(wie es Sully nennt) von Galanterie und Politik; undwenn sie mir jener sein weiches Herz bestrickte, so konntesie d-ese wirksamer spielen lassen. Im Triumph brachtesie ihm seine Gemahlin, ihre Tocbter Margarekha, dieer wegen ihrer Ausschweifungen verstoßen hatte, seinemVerlangen gemäß zurück, und versüßte zugleich das ihmlangweilige Einerley seines Umgangs durch eine Gele.genheit, die sie seinem Hange, bey den Frauenzimmern zugefallen, darbot. Das Fräulein, welches in ihremGefolge war, hakte den Kömg von Navarra gefesselt.Katharina suchte seine Neigung durch Hindernisse zureihen, und in kurzer Zeit war Heinrich verliebt. Sokonnte sie in die Geheimnisse des Navarriftd-n Hofes,und der Navarrischen Partey eindringen. Um sich beyHeinrich noch gefälliger zu erweisen, so veranlaßte sieeine Konferenz zu Nerac, wo das letzte Fricdensediktzum großen Vortheil der Protestanten ausgelegt wurde.Vielleicht ließ sich Katharina aus dem nehmlichen Grundegbfichtlich durch Nsargarethq vonValois überraschen. —

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