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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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177
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,, durch den etwas Großes ausgeführt werden, den die„Natur so sehr am Körper verwahrlost hat?" Wirk-!ich war es auch so. Ungeachtet die Königin von Eng-land ihn mit einer beträchtlichen Geldsumme und miteiner Flotte unterstützte; ungeachtet ihm von Frankreichnoch sieben bis acht tausend Truppen nachgeschickt wur-den, so hmrerqing er dennoch seinen eigenen Ehrgeitzund seinen Eigensinn durch seine Treulosigkeiten.

Seine Schwache bot ihm kein einziges Mittel dar,um sich in seinen Verhältnissen gegen die Nicderlandekund gegen den Prinzen von Oranien zu orientiren. Inkurzer Zeit war er sogar Verrather an der Freyheit ge-worden, deren Retter er seyn wollte, und deren Ver-theidiger er nicht seyn konnte, Ais er sich hochverrathe-rifth und fruchtlos an Antwerpen vergreifen wollte, soschlössen ihm die übrigen Sradte die Thore. Seine Trup-pen litten durch Hungersnoth und Krankheit; und esblieb ihm weiter nichts übrig, als verlassen von seinenFreunden, und verlacht von seinen Feinden sich in sei-ner eigenen Schande zu begraben. Bald darauf starber *) ausgesöhnt mit seinem Bruder; den er wegen einerVerschwörung, worein er sich mit dem Herzoge geqestseinen Thron eingelassen hatte, fußfällig um Verzei-hung bat.

DtrTod des Herzogs von Änjou brachte die Liguewieder in Bewegung. Schön mehrmahls hatten es dieEuisen, deren geschäftiger Ehrgeitz die Ruhe Frank-reichs — eine Folge des Kriegs in den Niederlanden —

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*) den >«. Junius 1584.

'Heinr. L. Vierte, i. Th. M