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Gordische Verwickelung dieser Verschwörung hatte Utt»tersuchen lassen sollen, so betrachtete er sie vielmehr alsdas Werk seines Bruders, der die Großen des König,reichs und die Minister habe verdächtig machen wolle«,um sie unter seine Partey §u zwingen. Mit diesem Ver-dacht zufrieden, überließ er sich dem Geschwatze desHofqesindels, dessen Interesse ihm Ekel gegen eintlange Untersuchung zu erwecken, und den schmutzigste«Schmeichlern, die alles, was seine Ehre interessirte, inein lasterhaftes Stillschweigen einzuhüllen wußten.
Er war es also selbst, der die verbundenen LiguisteNimmer kecker und verwegner machte. Seiner Furcht,sich eines strafbaren Verbrechens zu entledigen, entlehn«ten sie das Mittel, ihn mit neuen Schrecken zu ängsti-gen, und die Vergangenheit seinem Gedächtniß zu ent-ziehen. Ihre Emissarien, meistens verdorbene Leute,denen der bürgerliche Krieg Rettung von ihrem Elende,oder von der Strafe ihrer Verbrechen versprach, setztendurch ihr Geschrey von einem nahen Ausbruche einesbürgerlichen Krieges, wozu sich die Protestanten rüste-ten, Städte, Adel, Hof, und das ganze Königreich inBewegung. Prediger, die treucsien Diener der Ligue,mit Spanischem Gelde besoldet, tobten von den Kanzelngegen die Erhebung der Ketzer, und steckten die Fahnedes Aufruhrs am Fuß des Altars. Eine SchaarSchrift-steller und Pasguillancen verkauften sich und ihre Pro-dukte der Ligue. Man forderte in den Schulen, in klei-nen Zirkeln, ja sogar in den Beichtstühlen zu Verbin-dungen gegen die Protestanten auf; Man empfahl demDolle mit thrasonischer Arroganz den glühenden Eifer,
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