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den warmen Glauben, und die feste Anhänglichkeit derGuisen an der heiligen alten Religion, und man erregtesogar Verdacht gegen ehrwürdige Personen, die nicht soschlecht, wie sie, dachten. Ihr Zweck ging im Anfangebloß dahin, den König unter die heiligen Pflichten derUnterthanen herab zu würdigen, und auf seiner Schandeden Thron der Guisen zu errichten. Noch war durchdiese finstere Geschäftigkeit das Königreich, oder vielmehrder Thron nicht so sehr erschüttert, um den König ausseiner Lethargie zu rütteln. Ueberzeugt, baß er unter denHanden der Protestanten am leichtesten Gefahr liefe, ge«stattete er den Guisen die Freyheit, alles zu wagen undalles zu unternehmen; Heinrich von Lothringen, der Her«zog von Guise, war auch jetzt wieder das Haupt derVerschwörung. Eingeweiht in die finstern Geheimnisteseines rankevollen Onkels, des Kardinals von Lothrin-gen, fand sein unruhiger Geist in sich, das heißt, inseiner Thatkraft Mittel genug, um sich an der neunjäh-rigen Gleichgültigkeit oder Verachtung des Hofs zu rä-chen. Der Partcygeist im Staate war noch regsam undwach; und der letzte verunglückte Plan der Ligue hattenoch kleine Funken zurückgelassen, um bey der gering,sten Bewegung der Luft in eine Flamme aufzulodern.Das Band, welches die Prinzen von Geblüte mit ein-ander verknüpfte, war ihm das erste, das mächtigsteHinderniß. Ihre Vereinigung war das Abwelken seinerPartey, wie ihre Trennung das Ihrige. Es zu zer-reißen, und den Untergang des einen durch den andernzu befördern, war sein erster Hauptzweck, der seinenEhrgeitz auch in den Augen des Volks nicht bloß stellte.
So