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Kopf, ganz gemacht für die Freundschaft des HerzogSvon Guise, mit dem er auch zu dieser Zeit sehr vertrautwar, Man hatte keine große Ueberredungen nöthig, umseinen Geist durch das Königthum schwindlig zu ma-chen, da es dem Papste selbst daran gelegen seyn mußte,durch eine Dispensakion, die er ihm ertheilte, die Be-setzung des Throns mit einem Ketzer zu verhüten. Die-ser Mann sollte also den Uebcrgang zur großen Revolu-tion machen, und den Weg ebenen, den der Herzog vonGuiie sicher hetreten wollte.
Keinem, selbst nicht einmahl seinen Vertrautesten,entdechce er sich ganz. Die Anzahl der Leute, die er zurAusführung seiner Plane gebrauchen mußte, war eben sostark, als ihr Imeress« verschieden. Wenn er dem Kar-dinal von Bourbon den Sieg über alle Schwierigkeitenseicht vorstellte, so schmeichelte er der Königin Muttertim dem tiefen Alter des Kardinals» das sie bald zurMutter des Lothringischen Throns machen würde, soWie er die Hofleure und die Minister von der Nothwen-digkeit überzeugte, der Königin Mutter zu schonen, undsie deßwegen mit in das Interesse des Kardinals vonBourbon zu ziehen.
Auch sogar seinen Brudern blieb der Plan im Gan-zen verborgen. Karl, Herzog von Magonne, hatte einViel zu feines Gefühl, und er war zu sehr an seine Fa-milie gefesselt, um sie durch eine eben so gewagte alsunrechtmäßige Erhebung in Gefahr zu sitzen. Ohnehinkonnte ihm eine, seinem Stande angemessene Beförde-rung, wie er sich schmeichelte, nicht entgehen. Ludwig,Kardinal von Guise, war zu jugendlich aufbrausend
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