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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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süchtigen Absichten schaden, wie bald das schwankendeVolk für den König gewonnen seyn konnte, eilte HerzogHeinrich zur Versammlung nach Joinville, um sich derSpanischen Hülfe vollkommen zu versichern, und dasDündniß, das er mit Philipp schon geschlossen hatte, znerneuern. Diese Versammlung wurde am ein unddrcyßigsten December *) gehalren; Johann BaptistTaxis, dc» die ganze Intrigue leitete, und ein Malrhe-serritrer, waren von Spanischer Seite zugegen. DerKardinal von Bourbon, der sich schon für das Hauptder Ligue erklärt hatte, nahm die Titel eines ersten Prin-zen von Geblüte, und eines mulhmaßiichen Erben derKrone an. Herzog Heinrich vonGuift erschien in eignerPerson. Nach langen Prokestationen: daß diese Ver-sammlung und die ganz? Ligue nichts andres zum Zweckehabe, als die Kctzerey im ganzen Königreiche und denNiederlanden auszurotten, den König» verführt durchseine Rathe, auf den wahren Weg zurück zu bringen,und die Thronsnachfolge gegen die Erhebung desLasters und der Jrreligion zu sichern, versprach man^ sich feyerlich, bey Heinrichs des Dritten unbesrbtemTode den Kardinal von Bourbon als König anzuecken*nen, den Schlüssen der Tridentiner KirchenversammlungGültigkeit in Frankreich zu verschaffen, und Cambray,das der Herzog von Anjou eingenommen hatte, an Phi-kipp unter der Bedingung zurück zu geben, daß er deinBunde monathlich fünfzig tausend goldene Schildthalerzur Fortsetzung des Krieges wider die Hugenotten zah-fen sollte,

Der

*) I5S4,