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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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185
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Der Römische Hof, aufgefordert durch die sophisti-scheu Schmeicheleyen und Intriguen der Jesuiten, tratden Absichten der Ligue bey, ohne sich öffentlich für ih-ren Zweck zu erklären, Mit diesem heiligen Ansehen,womit man den Chrgeitz verschleyerte, bewaffnet, undvon der Ungeduld des Königs von Spanien beständiggerecht, erschienen die Guisen gerüstet in Fulde.

Eine Macht, wie diese, drohte nach des Königsvon Navarra eigenem edlen Ausdruck, nicht ihm, son-dern dem Staate und der Religion die äußerste Gefahr,von welcher sie nichts als die kühnste Entschlossenheitretten konnte. Der König hatte zu wenig Interesse fürden Staat, um seine ganze Bequemlichkeit, und zu vielHaß gegen die Protestanten, um seine Neigungen derguten Sache zu opfern. Die kleinste, dfe schwächsteHoffnung zu seiner Ruhe konnte sein ganzes Heer zumDienste der Ligue bewaffnen. Die Königin Mutter neigtesich mehr für, als gegen sie. Sicher konnten sie vonallen Orten auf den kleinen Haufen der Protestanten losdrucken. — Ihre Armeen waren so zahlreich, als diekatholische Religion im Königreiche Verehrer hatte, undwehe dem, der es nicht wqr,

Von Rache beseelt, von dem gleich starken Ehrgeitzihrer Anführer, die alles zu gewinnen und alles zu ver-lieren hatten» angestammt, ließen sie alle Triebfedernspringen. Der Souverän von den Goldgruben in Peruund Mexiko, der in ganz Europa gefurchtere Despot,Philipp von Spanien, diente ihren gefährlichen Zwecken,und selbst die heimliche Theilnahme des Papsts wußtediesem Dienste cm Gepräge der Heiligkeit aufzudrucken,

Schon