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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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191
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„dazu angeboten,*) ungeachtet sie diese selbst für Ver«„rätherund Feinde des Vaterlandes halten. So sehr„ verehre ich die Ruhe Ihrer Majestät, und so tief beugt„ mich das Unglück, welches der Nation droht. Furcht-„los vor dem Verlust meiner Ehre und meines Lebens„ kann ich keine bessern Beweise finden, als die mir diese„Gelegenheit anbietet, um meinen Eifer fürJhre höchste„Person und mein Interesse für den Staat auszu-„drücken, dem ich gern mit meinem Blute die Uebel ab-„kaufen möchte, welche die Folge dieses Krieges seyn„müssen. Sollte aber Ihre Majestät rücksichtslos auf„alle diese gerechten und vernünftigen Bedingungen Sich„mit den Rebellen vereinigen, oder als Opfer der Ge«„ waltthätigkeiten der Guisischen Partey Sich zwingen„lassen, Frankreich, Ihren eigenen Unterthanen, und Ih-„rem königlichen Ansehen den Krieg anzukündigen, so„bleibt mir nichts übrig, als Ihr trauriges Loos, und„ das Unglück des Staats, das sich nur mit seinem völ-„ ligen Sturz endigen kann, zu beklagen. Mein Trost„sey alsdann die Stimme meines Gewissens; meine„Rechtfertigung die Unschuld meiner Absicht, und Gott„mein Schutz, mein Retter. Dieses unerschütterliche„Vertrauen wird meinen Arm stählen, gestärkt und mu-„thig werde ich gegen einen Vaterlandsmörderischen„ Feind ins Feld ziehen."

Allein dieser Brief kam nicht nur zu spät, sondernwäre auch fruchtlos gewesen. Er entsprach der Absicht

des

*) Das Duell mit einem Könige von Geblüte, antwortete derHeczo» von Guise, macht mich zum Vatermörder. Sacheder Religion Ist nicht Mrivatsache.