Zeiten mit heimlichen Vorwürfen des ungeschliffenenWelktons, und der unfeinen Politik brandmarkten; zuunbesonnen, um zwischen seiner eigenen Verteidigunggegen die Verwegenheit des Papsts, und zwischen derVerantwortlichkeit, für die Schande wählen zu können,hinderte zwar die Ausführung dieser Bulle, allein siehinterließ doch Spuren, die Frankreichs Gefühl vondem Werthe errungener Kirchcnfrcyheit schänden.
Von einem so elenden König so wenig geschätzt,schimmerte Ravarra von eben dem päpstlichen Stuhle,der sein erklärtester Feind schien, ein Strahl von Hoff.nung entgegen. Nicht stark genug, um Heinrich aufdie Erhaltung seiner MajestatSrechte zurück zu führen,griff er den Papst selbst an. Mit demJimresse, welchessei» Nahme erweckte, hatte er bis nach Rom Leine be.soldet; und bald sah man an dem Pasquino und Mar-forio große Plakate, die eine feyerlicke Prorestation ge-gen die Anmaßungen des so genannten Papstes und ge-gen seinen Bann enthielten, die alle Fürsten und Königegegen seine Tyranney und Usurpation aufforderten, unddie ihm eine blutige Rache schworen. - Auch der Prinzvon Conde ließ ein ähnliches Schreiben unter seinemNahmen ergehen und in Rom anschlagen. So einenkühnen Schritt hatte Sixt keinem von beyden zuge-trauet, und gerade so einer mußte es seyn, um Sixtanders zu stimmen. Nicht sowohl Furcht vor der ge-drohten Rache, als das behagliche Vergnügen, sich inder Energie dieser beyden wieder zu sehen, zwang ihmdas Geständnis? ab: daß er nur zwey Leute in der Weltkenne, die, ohne Rücksicht auf Religion zu nehmen, des4ei»r> r. Vierte , 1. Th. N Throns