„sehr verbunden seyn, daß sie mich aus dem Schlaft„aufgeschreckt haben. — Hatten sie mich dem Genusse„meines Herzens überlassen, so läge ich jetzt in einem„Winkel von Guyenne, unbekannt mit meiner eignen,, Kraft, abgeschnitten von der Welt, die mir so manche„Freude in reicher Fülle ersetzte, unempfindlich für das„Wohl eines Sraats, den ich regieren, und unbeküm-„mert um eine Krone, die ich tragen soll."
So wie die Ligue alle Städte, Herren, Baronen re.in ihren Bund durch jedes Mittel zu reißen suchte, soversammelte Navarra, rücksichtslos auf Religion, sei«ner Seits alle seine Freunde um sich. Die Zahl dersel-ben war größer, als auserlesen. Der Marsckall vonDamville, Monkmorency, Statthalter von Languedok,der Herzog von Montpensier, Prinz von Geblüre, undStatthalter in Poitou, mit seinem Sohne, dem Prin-zen de Dombes; der Prinz von Conde, der in einemTheile von Poitou, in Saintonge und Angoumois Be-fehlshaber war; der Graf von Soissons und sein Bru-der» der Prinz von Conti; der Herr von Lesdiguieres,der sich von dem Stande eines bloßen Edelmanns biszum Befehlshaber über Dauphine durch seine Tapferkeitempor geschwungen, und dem Herzoge von SavoyenSchrecken erregt hatte; Claudius von la Trimonille,Herzog von Touars, ein junger Held von hoher Geburt,von unbeschrankter, feuriger Thätigkeit, der seineSchwester Charlotte an den Prinzen von Conde verhti-rathet hatte; Heinrich von la Tour, Vieomte von Tu»renne; Chatillott, Sohn des edlen Admirals ColignyrRene, aus dem Hause Rohan; Franz, Graf von la
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