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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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Rochefoucault; Georg vonblermont vonAmboise, Herrvon Aubetecre; Jakob von Caumont la Force, Herrvon Pons; Eaint Gelais Lansac, und andere Herrenund Edelleute mehr, die sich kaum erst für die neue Re-ligion erklärt harten. —

Mit dem nehmlichen Eifer, womit er alle seine An.Hanger zu einem Interesse zu beseelen suchte, forderte erdie Königin Elisabeth von England, und die protestan.tischen Fürsten in Deutschland zum Bunde auf, und un«tersiützt von der Liebe der Diana Dandouis, Vikom-tessin von Louvigny (Gräfin von Guiche) hatte er demnehmlichen Schicksale, welches seinen Untergang drohte,die Mittel entlehnt, ihm zu trotzen.

Unmöglich lassen sich alle Scharmützel und kleineSchlachten aufzählen, die Navarra mit seinen kleinenHeeren über die weit zahlreichern seiner Feinde, die fünfArneecn gegen ihn und seinen Anhang gestellt hatten, er-focht. — Eben so überstüssig wäre es, seinen persönli-chen Muth, seine Geistesgegenwart und seine Größe,bey seinem eben so mannigfaltigen Verluste durch kleineDemille zu charakterisiren. Sich immer selbst gleich,errang er den Hauptsieg, da die königliche Partey zuerstdie Hand zur friedlichen Beylegung der Feindseligkeitenbieten mußte. Die Königin unterredete sich mit ihm zuBris bey Cognac in Angoumois. Ihre Klagen überseine Hartnäckigkeit, über seine gefühllose Unempfäng-lichkeit für Aussöhnung, und ihre Vorwürfe über sei-nen schwarzen Undank gegen den König, den er zumBeytritt zu einer gegen ihn verschwornen Ligue genö-thigt, und dessen Unterthanen er dem blutigsten Kriege

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