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Preis gegeben habe, sollten sein Herz weich, und seineVorschlage geschmeidiger machen; allein dieHochachtung,die er der Mutter schuldig war, erschütterte die Festigkeitnicht, die er der Sache schuldig war; und so war ihrneuer Plan, Navarra's Religionsveranderung, die Ent-fernung der Deutschen Truppen vom Französischen Bo-den, und die Veruneinigung der protestantischen Heer-führer zu bewirken, ganz gescheitert. „Was wollen„Sie denn?" fragte ihn Katharina in einem hastigenTone. „Hier ist nichts, was ich will,«' entgegnete ihrNavarra in einer ruhigen Fassung, den Blick auf ihreHofdamen geheftet. — Solldenn meine Müheso ganz vergebens, und meine heißen Wün-sche nach Ruhe so ganz fruchtlos seyn? „An„mir liegt es nicht, meine Mutter; ich bin wahrhaftig„nicht Ursache, daß Sie in Ihrem Bette nicht ruhig„schlafen können. Sie unterbrechen vielmehr meine„Ruhe. Ihre Mühe, Ihre Sorgen, Ihr Kummer,„sind das Element, worin Sie leben. Ruhe ist der ge«„fthworenste Feind Ihres Lebens." Der Herzog vonRevers, aus dem Hause Gonzaqa, aufgefordert durchdie Königin, in deren Begleitung er war, und gereihtdurch das Interesse seines Auftrags, suchte alle Gründeder Mutter ihm noch tiefer an das Herz zu legen; endlich,widerlegt in allem, setzte er Heinrichs Ehrgeitz in Be-tveguirgr „Ist es nicht," fragte er ihn, „weit ehren«„voller, um den König, als um Leute zu seyn, über„ die Sie eben so wenig Macht als Ansehen behaupten„ können ? Könnten Sie wohl darauf rechnen, daß Ro«chelle Ihrem Geldmangel durch eine Auflage abhelfen„würde?". Allein Navarra erwiederte ihm mit einem
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