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iegenheit, die noch größer als seine erste war. Wenn erauch sich wieder sammelte, und seine gewöhnliche Gei-stesgegenwart durch ein: „ich weiß nicht, was Ihre„Majestät wollen?" zurück rief, so ist es doch eben sowahrscheinlich, daß er schwor, sich nie wieder in einerStadt einschließen zu lassen, um seine Ehre und sein Le-ben den Forderungen eines ungestümen Volks Preis zugeben, als es gewiß ist, daß er mit Eidschwüren seinefortdauernde Anhänglichkeit an der Ligue besiegelte.
Der Herzog von Guise, mit eigenen Entwürfen undPlanen beschäftigt, die bloß in dem Sturz der gegen-wärtigen Verfassung, sich mit der Faktion der Sechzeh-ner vereinigten, gerietst in eine Art Raserey über denmißlungenen Versuch, und um seine Demüthigung ebenso für sich zu verbergen, als Um den Muth der Pariserzu ähnlichen Thaten zu spornen, warf er ihnen ihre Frech-heit, ihr Mißtrauen auf seine Unterstützung, ihr unru-higes Betragen, als die Ursachen des fehlgeschlagcnettEntwurfs vor. — Das blinde Volk, welches sich ebenso leicht erhitzen als niederschlagen laßt, kaufte ihm sei-nen Unwillen mit einer goldenen Kette von fünfzehnhun-dert Goldthalern ab, und so hatte er auch hier ein Zu-trauen errungen, das er durch seine persönlichen Eigen-schaften und durch seine Thaten erweiterte. Mit einemStolze, den das Gefühl der Rache, mit einem Muthe,den die Gefahr erhöhte, und mit einer Entschlossenheit,die ihm »ureigen war, breitete er seine bedeutende Machtund seine Eroberungen bis Nach Champagne, Burgund,und der Pikardie aus, und ging mit Lorbern gekröntnach Paris, um dem Könige seine thätige Theilnahme
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