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er den Auftrag halte, die natürliche Unverträglichkeitder Franzosen und Deutschen gegen die geringste feind-selige Aeußerung zu sichern.
Mit gleich gemeinschädlicher Wirkung theilte sichdie Unfähigkeit des Anführers und die heuchlerischenTücke des Rathgebers den Angeführten mit. — Plün-derung und Raubsucht traten an die Stelle der Ordnung;Züaellosigkeit und Uneinigkeit in die Stelle des Ge-horsams und der Ewigkeit. Die Armee war aufgelöst,ehe sie zur Schlacht kam. Ein allgemeines Murren übergetauschte Erwartungen riß ein. Die sechzehn tausendSchweißer, abgefunden durch einen Vertrag mir demKönige von Frankreich, trennten sich von dem DeutschenHeere; und der Herzog von Guise, schlau in Bemerkungder Schwachen seines Feindes, und ihm immer dichtzur Seite, erfocht mit einem kleinen Heere zu Auneau inBeausse, einen so entscheidenden Hauptsieg, daß dieDeutschen sich sehr leicht zu einer ähnlichen Abfindungverstanden, und die Thaten des Herrn von leDiguieres,des Anführers der Hugenotten, im Dclphinat ihrer Lor-bern beraubt wurden, die sie verdienten.
Der König von Frankreich, der selbst die stärksteAbtheilung seiner Armee gegen die Deutschen anführte,um dem Herzoge von Montpensier, und vorzüglich demHerzoge von Guise, absichtlich den schwächer,! Theil zulassen, zog nach geendigtem Feldzuge im Triumphe zuParis ein. — Mit lächerlichem Stolze erwartete er alsDefreyer des Reichs die Huldigung aller Herzen, dieselbst mit dem edelsten Patriotismus seine Regierungs-weise verabscheuen mußten. — Ein Pasquill über das
andere