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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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217
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„Fortsetzung des Kriegs, keinem Gefangenen Quartier„gegeben, und so die katholische Religion auf dem Wege„ der grausamsten Gewalt verbreitet werden. ^

Schon war es so weit gekommen, daß der Königauch diese Verschwörungsartikel zu seinem Untergängemit seinem eigenen Nahmen legalistren wollte; aber diewüthenden Agitationen, die aste Köpfe schwindlig ge-macht hatten, und die Vermesseuheit des Pariser Pöbelsschützten ihn noch gegen die Vorwürfe einer verschobenenGegenantwort, wovon ihn zuletzt die Zukunft ganzbefreyte.

Wirklich konnte eine bedächtliche Verfolgungswuthin religiösen und politischen Absichten keine wirksamernMittel zur Erringung eines solchen Zwecks ersinnen.Der König war einer Nothwendigkeit hingegeben, ent-weder sich in die Arme des Herzogs von Euise zu werfen,-der durch Anschljeßung an den König von Navarra dieboshaften Verleumdungen von seinen Gesinnungen zubesiegeln, und die Hochverratherischen Anschläge der Li-gue zu rechtfertigen; und dann waren Spanier, Jtalia«ner, und seine eignen katholischen Unterthanen, zumUaube beyder Kronen berufen.

Der unnatürliche Tod des Prinzen von Condesprengte alle Bande der politischen Ordnung, und wardas Signal zum vollen Ausbruch der Insurrektion.Seine Größe, ununterstützt vom Glücke, ausgebildet imKampfe mit den härtesten Widerwärtigkeiten, hatte demAnführer der Ligue Bewunderung, seiner regellosenHerrschsucht Mäßigung abgezwungen. Der Verlust

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