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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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219
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Liebe des Volks, dessen Abgabenerleichterung er imraeepredigte; geschützt von dem mächtigen Arme der Geist,lichtest, und der Anhänglichkeit der Unglücklichen undUnterdrückten, erschien er anspruchslos vor einem Kö-nige, dessen Luxus und Verschwendung neue Auflagennothwendig, dessen schläfrige Unthätigkeit den E taatunwirksam, und dessen gehaßte Lieblinge die Achtung fürseine Person und für seine Würde unmöglich ge»nachthatten, um sich wegen der Nichtbefolgung des königli-chen Befehls zu rechtfertigen, wozu ihn die allgemeineStimme des eifrig katholischen Jubiläums eingeladenhatte. Ein Kontrast, wie dieser, mußte den Herzogvon Guise eben so sehr erheben, als den König iricf er.niedrigen. Bezaubcrt jubelte ihm das Volk ein; eslebe Guise! es lebe der Beschützer der K ircheund des Glaubens! es lebe der Errettervon Paris! entgegen, und der König, der üfier sei-nen Tod berathschlagen, und der sich von einem seinerRäthe in dem nehmlichen Augenblick, als der Herzogvon der Königin Mutter begleitet, in das Kabin et trat,sagen ließ: man solle den Hirten tödten, umdie Herde zu zerstreuen; dieser König entließ denHerzog, der jetzt in seine Gewalt gegeben war, mit eini-gen Vorwürfen, und so gedieh sein Plan, den König zudem Schattenbild der Zeilen eines Karl Martels herabzu würdigen, zu seiner vollen Reife.

Es war der zwölfte May, wo das Barrikadenge,fecht zum Nachtheil der königlichen Truppen vorfiel —ein Tag, der die Macht des Herzogs auf den Trümmernder königlichen Gewalt erhob, und der seine glückliche

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