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Verwegenheit mit einem berühmten Erfolg krönte. Jetztwar die Scene geändert. Statt Vorschriften mit willi-gem Gehorsam anzunehmen, gab sie jetzt der Herzog mitgebiercndein Trotze; statt den Befehlen, die Stadt Pa-ris ztl verlassen, nachzukommen, mußte man Gnadeund Schonung für die königlichen Truppen erbetteln,und der König selbst, in Schrecken gesetzt durch die Nach-richte», die ihm von den Anschlägen der Ligue wieder-hohlt hinterbracht wurden, nicht gedeckt von seiner zu-rückgeschlagenen und entwaffneten Leibwache, geängstigtdurch die verwirrte Flucht friedfertiger Bürger, betäubtdurch das Triumphgeschrey der Sieger, verließ Paris —eine Stadt, die er einige Tage zuvor mit unuwschrank-tem Ansehen beherrschte, deren zahlreiche Einwohner erdurch seine Verschwendungen bereichert hatte. SeineDrohung, nicht anders in seine Residenz^ die er mitdem Amge der beleidigten Majestät überschaute» zurückzu kehrrn, als durch eine Oeffnung in die Mauer- glichdem Zorn der Unrergötter, die ohne Jupiters Beyhülfemir Blitz und Donner schrecken wollen, Von Paris be-gab sich Heinrich nach Chartres, wo ihn der Bischof,Nikolaus de Tbou, nist einer seinem Stande würdigenAchtung empfing.
Mit Schrecken hörte der Herzog von Guise die Ent«weichung des Königs. Sei» mit dem regellosen Gangeder Instruktion vollendeter Plan, ihn zu jenem Schat-tenbild , das uns die Geschichte in der Ohnmachtder Könige und in der grenzenlosen Herrschsucht stolzgebietender Minister zeigt, herab zu würdigen, mußtejetzt eine ganz nndere Richtung nehmen. Er. war