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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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225
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Pariser und die Liguisten dahin vermocht, Abgeordnetean den König zu schicken, um ihn wegen der vorgefalle-ncn Auftritte um Verzeihung zu bitten; so dürfte sieder gewöhnlichen Hospoluik, beyde Parteyen durch Tau,schung zu blende», die Ausführung des ganzen Plansüberlassen; und so war der König mir seinen, rödtlichstenFeinden ausgesöhnt, der Herzog von dem Ziele seinerHerrschsucht zurück geschleudert, und ihre Macht desEinflusses in Staaksfachen wieder hergestellt.

Nach den Artikeln des Neuen Vergleichs (UniöNs-edikt") ) wurde der Herzog von Guise zum Gcneral-lieurenant über die Französischen Heere, der Kardinalvon Bourbon zum ersten Prinzen von Geblürc erklärt,die Ausrottung der Ketzerei) vom Könige, mit Gefahrseines eigenen Lebens, jedem Abtritt von der katholischenReligion die härteste -hndung, und jedem ketzerische»Fürsten die Ausschließung vom Throne geschworen.

Schon die verschiedenen Deutungen über den Sinndieser heiligen Union, Noch mehr aber die Unzufrieden-heit des einen, und die trunkene Freude des andernTheils über den Inhalt derselben, mußten den Königüberzeugen, daß er sich nichts weniger als Ruhe dadurchverschafft, sondern die Unordnung noch vergrößert, unddas politisch religiöse Schisma mit höherem Parkeygeistangefeuert habe. Honore du Laureat, Advokat des Kö-nigs, bewies mit einem großen Aufwand von prahlen-der Gelehrsamkeit **) die Nothwendigkeit einer einzigen

aus«

*) vom 21. Juli.

") In seinem Werke, Haiiotliom

Heinr. d. Vierte, i. Th. P