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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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der den König so sehr gedemükhigk hatte, baß ihm we-der van seiner physischen noch moralischen Kraft «wasübrig blieb, das nicht unter der Gewalt seiner Leitungstand, mußte in dieser Rede die Annäherung jenes End-punkts bemerken, woran alle Unterdrückung zurückprallt.

Verschiedene Stellen dieser kraftvollen Rede konn-ten nur ihn allein treffen. Er fühlte ihr ganzes Ge-wicht. noch mehr aber die Folgen, wenn sie gedruckt?en Augen des Publikums die Majestät des Königs vone uer andern Seite darstellen würden, als seine verleum-derische Herrschsucht sie gezeigt hatte. Er ließ also denKönig durch den verwegenen Bischof von Lyon um Weg-streichung und Umänderung der auffallendsten Stellen er-suchen ; Heinrich war schwer dazu zu bewegen.

Mit der nehmlichen Kraft, womit ihre zu Bloisbeschlossene Vertilgung beschleunigt werden sollte, such-ten die Protestanten ihre Existenz gegen alle Anfälle zubehaupten, ja sogar ihren Wirkungskreis auszudehnen.Der König von Navarra zog zu der Zeit siegreich ausder Schlacht gegen den Herzog von Mercvcur, und nachder Wegnahme von Beauvois in Nochelle ein, als er dieNachricht von den Beschlüssen zu Blois empfing. Mitgleichem Eifer und mit gleicher Geschäftigkeit schrieb ereine allgemeine Versammlung der protestantischen Kirchenaus; „Meine Freunde," (so trat er unter sie) „un-„sere Lage ist traurig; aber unsere Ohnmacht soll meine„Kraft starken; noch nie hat mich der Enthusiasmus„für die Religion und für den Staat so durchglüht;„noch nie habe ich so viel Muth gefühlt, mem Leben für

„die