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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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„die Vertheidigung unserer Rechte hinzugeben, als in„dem Augenblicke, der unsere Vernichtung droht. Wir„sind jetzt versammelt, um gemeinschaftlich über die„Mittel unserer Rettung zu berathschlagen. Vereinigt„Euch gegen alle Laster, die unsern heiligen Bund ze»„reißen könnten; kündiget der Frechheit, die in demGe-„folge des bürgerlichen Krieges ist, zuerst den Krieg„an. Tugend soll unsere Starke seyn, sie ist GotteS„Segen. «

Dieses war die Einleitung zu der den vierzehntenNovember eröffneten, und den siebzehnten Dezember ge-endigten Versammlung, die eine Unerschöpflichkcit anHülfsmitteln zu einer Zeit bewies, wo man sie am Randeeiner darbenden Armuth glaubte. Das Resultat dersel-ben, über ihr Verhältniß zu der Versammlung zuBlois,wurde in einer Bittschrift dem König vorgelegt, unddrang auf unbedingte Befolgung des Edikts vom Ja-nuar, auf eine vertragsmäßige Gewissensfreyheit, undauf Berufung eines weisen und gerechten Nationalkon-cils. Die Artikel derselben sollen von den Standen zuBlois unterschrieben und genehmigt werden.

Diese Bittschrift wurde gedruckt auf dem Reichs-tage zu Blois vorgelesen; der vorlaute Unwille berech-tigte schon zu den Erwartungen jener Wirkungen, dieihr Inhalt erzeugen würde: „So," schrie dir ganzeVersammlung, „haben von feher Verrather gesprochen,„Leute, die das Joch aller Gesetze, selbst das der Ver-nunft abschütteln, und eine üppige Unabhängigkeit„nur als Regel und Maxime ihres Betragens kennen.„Die Protestanten verlangen die Berufung eines neuen

„Kon-