„Koncils, wenn stc sich dem alten entziehen, und über„ihr vollwichtiges Ansehen spotten. Die Wahrheit ist„nur eins, sich überall, an allen Orten, zu jeder Zeit,„ unter allen Umstanden gleich. — Warum sollen allge«„mein angenommene Lehren wieder von neuem unter-„sucht werden? Haben sie vielleicht weniger üöewalt,„als die Launen einiger verruchten Ketzer, denen man„frvhnen will? Weiche Vortheile gewahrt eine solche„Gefälligkeit? Wird man nicht entscheiden, wie may„schon gethan hat? Es ist bedauernswürdig, daß der„König so wenig auf die Sicherheit seiner eigenen Per«„son und des Staats Rücksicht nimmt, daß er sich nicht„dem Lhronbesteigungseide gemäß zur glücklichen Zeit„einen Nachfolger ernennt, der als guter Katholik alle„Unterthanen von der gereckten Furcht befreyet, worein„ sie durch die Gefahr der Religion gestürzt werden, und„der von der Thronfolge alle diejenigen ausschließt, die„von dem sichern Pfade ihrer Vorfahren abgewichen„sind." Eine solche Permessmheit, unter den Augendes gesunden und kvdtscheuen Königs von ftmee Nach«folge zu sprechen, und ihn auf den Abgrund zu führen,der sich unter seinen Füßen-öffnete, mußte seinen erstenMuth entwaffnen, ihn auf feine ganz natürliche Furcht-samkeit, und so in die Arme der Partey zurück führen,die er durch die Eröffnung der Versammlung so rief nie-dergeschlagen hatte. „Ich will mich den Beschlüssen die-ser Versammlung fügen, die zur Erhaltung der Reli-gion gemacht werden;" so erklärte sich derjenige zumSchlüsse des Reichstags, der fein ganzes Ansehen beydem Anfange desselben wieder hergestellt, der über alleseine Feinde gesiegt hatte,
Schliessen