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dem Reichstage. — Das Band, welches ihn an denThron knüpfte, war jetzt zerrissen; das große Majcstats-recht in seinen Handen; kein Schritt rückwärts mehrmöglich; der Krieg zwischen ihm nnd den königlich Ge-sinnten, zwischen einer hochverräthcrischen und eineredlen Partey auf immer und bis zur Vernichtung er-klärt; sein eignes Leben oder doch seine Sicherheit demfürchterlichen Moment eines gesetzlosen Spiels hingege-ben; die Bestechung des Volks gewährte ihm allein nochden Schutz, den sein hoch strebender Ehrgeitz unter denPrinzen des Lothringischen Hauses sogar verwirkt hatte.Cs war richtig berechnet, daß die Wirksamkeit eines vonihm vorgeschlagenen Plans zur Verminderung der Ab-gaben weit größer wäre, als wenn der König durch Um-stände nothgedrungen zuerst mit diesem Entwurf auf-träte. Nicht genug, diesem zuvorzukommen, legteer es sichtbar darauf an, daß er der erste war, der dieVerminderung der Lasten zum Vorcraz brachte, unddem es Mühe kostete, eine noch so ljguistisch gesinnteVersammlung zu diesen Ideen umzustimmen. Jetzt hatteer es nicht nur mit dem Könige, sondern auch mit denübrigen Prinzen des lothringischen Hauses aufgenommen.
Der König gerieth über dieses Verfahren in einegrenzenlose Wuth, die nur aus siner so heftig erschüt-terten Ruhe begreiflich wird. Mit lollkühnen Faktis-chsten umlagert, welche die Fackel des Aufruhrs in alleProvinzen seines Reichs schwangen, die ihm den inner-lichen Krieg wider seine Neigung aufgedrungen hakten,und ihm jetzt die Mittel zur Fortführung desselben ent-ziehen wollten, mußte er entweder in die Arme seiner
Feinde