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und das Königthum in seinem, für die Parteyen sovorkheikhaften Ansehen erhalten sollte. Dieser Bund,durch den Nahmen: Karolingische Rotte, be-zeichnet, wirkte anfänglich nur im Stillen, ohne einendurchdachten Plan zu zeigen, oder ihn auch nur zu ha-ben. Er warnte vor Gefahren, gab Winke, zernichtetenichts, und wollte ohne bestimmt zu handeln, nur dasDrückende des Urbcrinuths an dem herzoglichen Betra-gen durch eine zweckmäßige Unterstützung der königlichenMacht schwächen. Karl von Dalsac Herr von Dunes,ein Mann, ganz zur Intrigue geschaffen, suchte diesenParteygeist zu nähren; und so war die KarolingischeNorre die erste, die den König von den gefährlichen An-schlagen des Herzogs unterrichtete.
Alle diese Umstände zusammen genommen, die Ein-griffe des Herzogs in das königliche Ansehen, in dieRechte der Krone; seine gemuthmaßte oder erwieseneVerschwörung mit dem Herzoge von Savoyen, eine Reiheseiner Beleidigungen; der gebietende Trotz und Starr-sinn; die Warnungen der Karolingischen Rotte; diewiederhohlken Bitten der königlich Gesinnten, die frechenBehauptungen und die vereinzelten Gerüchte der Liguis-tcn; die Furcht vor der gegenwärtigen Gefahr, und dieUnmöglichkeit, fein Ansehen bey den Ständen wiederzu gewinnen; und mehrere andere zufällige Dinge, diein dem Buche der Geschichte nicht bezeichnet sind, über-zeugten den nicht blutdürstigen Konig von der traurigenNothwendigkeit, einen Entschluß zu fassen, der ihm dieSicherheit seines Throns und seiner Freyheit wiedergab, die ihm der Herzog entrissen hatte. Der Meuchel-mord