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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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241
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„Herr Präsident, entweder betrunken, oder nicht stark„und männlich genug." Kurz vor seiner Ermordunglegte ihm ein Unbekannter ein Zettelchen unter seine Ser-vierte, worin er ihm von den Anschlagen des Königsauf sein Leben Nachricht gab. Der Herzog las es,höhlte Feder und Tinte, schrieb die Worte: „erwird es„nicht wagen, " darunter, und warf das Blatt zurückeStolz auf seine eigne Kühnheit, und voll Vertrauen aufdie Zaghaftigkeit des Königs, erschien er vor der Der-sammlung, wozu man ihn geschieden hatte. .Als er indas Vorgemach deS königlichen Zimmers trat*), über-fielen ihn seine gedungenen Mörder, und er sank entseeltnach wicderhohlten Dolchstichen am königlichen Bettenieder. Der Kardinal von Guise, der Erzbischof vonLyon, die Herzoge von Elbocuf und Nemours, Annavon Este, des Herzogs von Guise Mutter, der Kardi-nal von Bourbon, und der Prinz von Jöinville, nebstden Abgeordneten der Stadt Paris, wurden gefangengenommen; andere, worunter vorzüglich der Herzog vonMayenne war, entflohen.

Nach dem Tode des Herzogs, öffnete der Königsein Gemach, und redete den Kardinal von Vendome an:„Nun bin ich endlich König, und keiner jener Sprudel-„ köpfe, denen der Eifer für das Interesse der heiligen„Religion nur auf den Lippen schwebt, wird die Kraft„lahmen, die ich den Ketzern entgegen zu setzen entschlos-„sen bin. Jeder mag sich an dieser schaudervollen„Stätte, an diesem triefenden Leichnam überzeugen,„was ich thun im Stande war, und was ich demjenigen

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