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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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252
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Bundes mit den Waffen in der Hand zu vertreten, unddurch den Weg der Rache aüe Theilhaber der Religions-schändung und Unanhängiglejt an der Ligue zu verfol-gen. — Dieser Eid wurde ftyerlich von allen Präsi-denten und Rathen abgelegt, und von allen Advokatenabgenommen. — Ein gewisser Baston ^ ein Mann,der sein ganzes Vermögen, selbst das ihm anvertrauteGut verpraßt hatte, der für ein gewisses Stück Geldden Herzog, von Euise Meuchelmorden wollte, der jetztgekränkt durch die abgeschlagene Bitte, oder gereitztdurch das Glück, das den König verließ, auf die Seiteder Ligue getreten war — dieser Mann trat auf öf-fentlichen Markt hin, entblößte sich den Arm, schnittsich mit einem Federmesser eine Ader auf, und unter-schrieb mit dem Blute den Eid — und dieser Mannhieß ein edler Patriot einer edlen Gesellschaft. —

Den vierten Februar erschien schon -ein Beschlußdes neuen Parlaments, wodurch man allen ohne Un-terschied unter der Strafe als Staatsfeind und Staats-rebell angesehen, und nach der unerbittlichsten Strengeder Gesetze behandelt zu werden, verbot, sich den Fort-schritten der heiligen Union oder der Verproviankirungder Stadt Paris, als dem unverletzlichen Sitze der-selben entgegen zu setzen, oder die Ablegung des neuenEides, der in allen Städten des Königreichs verkün-diget werden sollte, zu hindern.

Noch hatte sich der vorsichtige Herzog von Mayennezu nichts entschlossen. Er lebte in Vourgogne beyseiner Schwester, der Herzogin von Montpensier, ineiner gewissen Abgeschiedenheit von der Welt, bis ihn

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