Er kam Heinrich dem Dritten mit seiner Erklärung zu«vor. „Der gänzliche Stur; einer mir so theuern Na»„tion, das unabsehbare Verderben aller Privatleute,„der Ruin der Güter, des Lebens mehrerer Millionen„Menschen, die traurige Lage eines Königs, der von„Protestanten und Liguisten angegriffen, keinem mehr„Widerstand leisten kann, dieses nöthigt mich," so er«klärte er sich in seinem Manifeste an den König, „Eurer!„Majestät, der ich von Herzen unter den größten Der«„folgungen und Beschimpfungen ergeben bleibe, meine..Kräfte anzubieten. Es ist das dringendste Zeirbedürf«„niß, den bittern Haß und die Verfolgungssucht mit„dem Ehrgeitze, itt der Trauer über das allgemeine„Elend, zu begraben. — Ich bin bereit» mit dem„Beyspiele voran zu gehen; und ich glaube nicht verwe«„gen zu seyn, wenn ich mich durch meine zwar oft„geschlagene, aber immer noch siegende Armee mit Ih.„rcr Majestät herzlich auszusöhnen, und mit dem aus-„gesöhntert König die Rebellen und Majestätsvcrbre»„cher zu bekriegen und zur Ordnung zurück zu weisen„wünsche. — Diese Empfindungen quellen aus dem„reinsten Herzen, und um nichts kann ich Gott„und Ihre Majestät inniger bitten, als um die Ge-„ Währung dieser Bitte, die so gerecht ist, und alle„Pflichten gegen mein Vaterland begreift. Diese Er.„klärung kann ich allein den Liguisten entgegen setzen,„und eine Bedingung von Ihnen fordern, die auf die„Erkaltung Ihres Ansehens, und also das des König«
„ reichs berechnet ist. Sollten Sie aber dennoch hart-näckig diesen gerechten Bitten nicht nachgeben so„muß ich meine Macht von allen Seiten zu verstärken
R 2 „suchen.