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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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„Sire," sagte Navarra, mit seiner gewöhnlichen Hei-terkeit, „die siegreiche Eroberung von Paris bringt„uns sicher und bald die Absolution vom päpstlichen„ Banne,

Wahrscheinlich hätte sich jetzt Heinrichs Regierungzu einer glänzenderen Periode erhoben, seine Heeres-macht, womit er am letzten Julius Paris bela-gerte, war mit den Schweißern und Deutschen aufvierzig tausend angewachsen; die empörten Städte, diedem Zuge desselben nahe lagen, beugten sich zum Ge-horsam; Frankreichs Hauptstadt, woraus sich die äste-reiche Insurrektion, wie aus ihrer Wurzel in die Pro-vinzen verbreitete, konnte sich wegen Mangel an Le-bensmitteln, deren Zufuhr von der obern Seine undder Normandie noch mehr beschränkt werden konnte,nicht lange halten, und die Gefahr hatte alles in wil-der Unordnung unter einander gejagt; mit Eroberungdieser Hauptstadt wäre die Ligue in ihrem feinsten Rä-derwerk zerrissen gewesen, der König würde, durch denRückblick auf seine traurige Lage, durch das tiefeNachgefühl, das ihm die einzig mögliche Verbindungmit einem Ketzer, und das Waffenglück unter Navarrazurück lassen mußte, durch die schrecklichen Machinatio-nen, worein ihn seine verwerfliche Indolenz verwebthatte, erschüttert die Nothwendigkeit einer edlen Regie-rungsweisheit erkannt haben: allein der Fanatismusdurch betrügerische Pfaffen entflammt, und von Pfaf-fen geleitet, hatte schon das Mordmesser ergriffen. —Es war ein aller, vor der Existenz der Jesuiten ange-

nomme-