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nommener/ durch sie nur mehr ausgebildeter Grund-satz, einen Tyrannen morden zu dürfen; die Sorbonnehatte ihn geheiliget, und jeden dazu Entschlossene» überdie Vorwürfe der Kirche und seines Gewissens beru-higt; ein Dominikaner, Iakos Klcment, ein jungerMann, mit schwärmerischen Leidenschaften und schwa-chen Seelenkrasten, unter dem Vorrvand wichtigerEntdeckungen bey dem König vorgelassen, führte ihnfröhlich und entschlossen aus. —
Der König zog das vergiftete Mordmesser auSder Wunde im Unterleibe, und auf sein Geschrey:„Ach Gott, was habe ich dir Böscwicht gethan, daß„du mich tobtest," ward der Mörder des Königs vonden herein stürzenden Bedienten entleibt. Man hieltdie Wunde anfänglich für nicht gefährlich; allein baldzeigten sich Symptome, die alles befürchten ließen.Da er die herannahende letzte Stunde fühlte, so raffteer seine ganzen Kräfte zusammen, und redete die umihn stehenden also an:
„Meine Freunde, mein Tod hat für mich nichts„schmerzliches mehr; stirbt man als Christ, so hat„man für sein Wohl und seine Ehre lange genug ge-„lebt.l Eine längere Frist würde mich einer gleich'„traurigen Lage in Geben und Empfangen, in Zu-„sehen, Leiden und Mitwirken Preis gegeben haben,„woran mein Herz keinen Theil nahm, woran die„Freyheit meines Willens erlahmte. — Wie oft, und„wozu werd nicht ein König in dem Strom wilder
„ Ver-