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Elisabeth, Königin von England, in ihrem Ver-sprechen und Beystand an sich unzuverlässig, hatte nochnicht lange den großen Kampf gegen Philipps von Spa-nien unüberwindliche Flotte, woran die Schatze vonIndien und Amerika reichlich verschwendet waren, glück-lich bestanden, und das Glück dieses Zufalls würde Phi-lipps Rache, durch religiöse und'politische Gründe ge-reitzt, und seinen gekränktenEhrgeitz noch mehr entflammthaben, wenn nicht die hohe Rcgentenklugheit der Köni-gin, verbunden mit der Wachsamkeit auf die kleinstenEreignisse und der rastlosenThatigkcit ihrer Kaper, seineMacht gelähmt hätte, die sich zu ihrem Untergänge be-waffnet hatte. — Portugals Größe war unter demSpanischen Joche verschlungen; die Niederlande mußtenzwar zum Theil die sichere Entscheidung jhrer Freyheitvon Heinrichs des Dritten Ermordung und Heinrichsdes Vierten Thronbesteigung erwarten; allein so groß,rein und edel die Anstrengungen der Freyheitsliebe undihres Heldenmuths waren, so blieb doch immer dasEnde des Kriegs in finanzlicher Hinsicht kritisch; dieSchweiß wollte für jede Hülfe bezahlt seyn, und geradedaran fehlte es Heinrichen — die Nordischen Staatenohnehin zu weit entlegen, hatten zu wenig Interesse, umseine Sache zu unterstützen. Deutschland, vorzüglichdas protestantische, zu sehr mit sich selbst beschäftigt,und ganz die Augen auf die Verfolgungswuth Philippsin den Niederlanden, und auf die Machinationen Deut-scher Katholiken zur Untergrabung des Religionsfrie-dens gekehrt, konnte weder mit Geld noch mit Truppenso wirksam werden, als Heinrichs Lage es nothwendigmachte.
„So