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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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„seine Gutmüthigkeit, seine allgemeine Menschenfreund.„ lichkeit. Man fand ihn nur da, wo und wann die Ge«„fahr am größten war. — Unermüdet in Geschäften„wußte er andere zu ermuntern, den Soldaten zu bele«„den, gegen Ausfalle zu decken, die Schmerzen der„ Verwundeten durch seinen liebevollen Trost zu mildern,„und selbst arm an Gelde den gemeinsten Mann an dem„Seinigen Theil nehmen zu lasten. — Um alles be-„kümmert, und auf die kleinste Sache aufmerksam,„theilte er die Sorge für die Einquartirung seiner„ Truppen mit den Feldmarschallen. — ' Seines Vor«„ gängers Fehler und die Blößen seiner Ergebenen blie«„benin seinem Herzen versiegelt, wen« die Entdeckung„derselben ihre Unwissenheit beschämen konnte; forderten„ ihn aber höhere Pflichten zu dem Geständnisse derselben„auf, so suchte er durch seine Zuvorkommenheit und den„fragenden Ton, das Harte daran zu mildern. — Feind„von Schmeicheleyen behandelte er jeden mit gleicher„Gutmüthigkeit, alle Menschen hatten Zutritt bey ihm,„ und war er gleich streng gerecht gegen Jedermann, so„ ging doch keiner unbefriedigt von ihm. Seine Furcht-„lostgkeit, sich zu sehr herab zu lassen, gründete sich„auf die Hochachtung und Liebe, die er durch fein Be«„ tragen sicher zu erwecken, und durch die Reinheit sei«„ner Handlungen in genauerem und langerm Umgänge zu„ erhalten wußte. — Fast war (die Faktionisten aus«„genommen) kein Soldat mehr in der Armee, dessen„Herz er nicht lieb gewonnen, und keiner unter feinen„Freunden, der sich nicht für ihn aufgeopfert hatte."

Mit sicherem Vertrauen konnte Heinrich auf denTheil der Armee rechnen, die nicht unter den oben be«

schriebe.