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er erobern würde, doch auch mit Ausnahme der unterjenem Frieden begriffenen Orte anzuvertrauen, und nurKatholiken zu den Ehrenstellen, und andern öffentlichenDiensten unter obiger Einschränkung zuzulassen, alleFürsten, Herzoge, Pairen, Grafen rc. in dem Besitzeihrer Güter, Freyheiten, Rechten, Privilegien unge-stört, und sich die treuen Anhänger des verstorbenenKönigs besonders angelegen seyn zu lassen, den fluch-würdigen an der heiligen Person des Monarchen began-genen Meuchelmord aber mit einer ewig merkwürdigenStrenge und Rache zu ahnden.
Dieser Eid, mit der Reinheit und Freyheit einesunverstellten Willens, der den Mann von Charakter aus-zeichnet, abgelegt, verband ihn zu einer scheinbarenDundbrüchigkeit seines den Hugonotten gegebenenWorts; aber auch nur zu einer scheinbaren, wie die Ge-schulte der reformirtenReligion weiter beweisen wird.—Heinrich der Vierte, am Rande der Aussöhnung mitden Gefühlen eines wegen seiner Religion blutendenVaterlands empfing jetzt die Huldigung der gegenwärti-gen Prinzen, der hohen Kronbedienten, der Herren undEdelleute der ganzen Armee. — Feyerlich schworen siejm Angesichte des Himmels, ihn als König von Frank-reich und Navarra, als rechtmäßigen Herrn nach denGrundgesetzen des Staats und unter den oben angeführ-ten Bedingungen anzuerkennen, und boten ihm zurVertilgung der Aufrührer, die sich zu Tyrannen der Na-tiyn auswerfen würden, ihre Dienste, ihre Güter undihr Leben an. Einmüthig beschlossen sie noch eine Depu-tation an den Papst zu schicken, um ihn über den Vor.
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