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„hat; ich sollte meine Unterthanen ohne Hinsicht auf„ Religion gleichmäßig frey regieren, bis ein allgemeines„oder ein Nationalkoncil diese Streitigkeiten entschiedet?„ hat. Feyerlich und eidlich versprach ich ihm seine Be«„fehle pünktlich zu vollziehen, und Wort werde ich hal«„ten auf das strengste; ich sah dieses immer als meine„erste und heiligste Pflicht an. — Mehrere Männer„unter Euch sind durch Gewissensskruvel über meinen„Entschluß, die katholische Religion noch nicht ange-kommen zu haben, verleitet worden» meine Armee zu„verlassen, und noch mehrere gehen mit diesem Gedan-„ ken schwanger. — Hierüber muß und soll ich mit Euch„ reden. — Ich kenne die Triebfedern dieser Handlun«„gen. — Gezwungen durch meine Schwache sollte ich„meine Religion treulos gegen mein Versprechen ab«„schwören; allein wenn auch von allen verlassen, werde„ich doch lieber diesen Tag meinem Tode entgegen gHen,„als einen Schritt thun, der meine Religion, die ich„bisher bekannt habe, verdächtig macht, oder meine„Standhaftigkeit in einem Glauben vor einer bessern„Ueberzeugung und der Entscheidung eines National«„koncils, dem ich mich unterwerfe, erschüttern sollte —„ dieses freymürhigc Geständniß bin ich Euch schuldig. —„Es steht jedem, der eine andere Gesinnung von mir„hegt, frey, sich von meiner Armee zu entfernen; hun«„dert Franzosen, die edel, sind mir lieber als zwey hun-„dert, die so unedel von mir denken, und Gott kann„nur die Edeln schützen. Ich begreife sehr leicht, wie„solche Leute sich zu solchen Überredungen verleiten las«„ sen können. — Lange verbunden mit den Feinden des„Staats, wagten sie es nicht, an Orten zu erscheinen,
--WS