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„Könige der Christenheit, eines Königs von Spanien,„der keine andere Grenzen seiner Macht und Größe, als„die Ehre Gottes kennt, einflößen kann. — Sucht„überhaupt, daß dieser Sieg die Ketzerey auf einmahl„entwurzele, und das blühendste Königreich der Welt„von der Tyranney befreye, ein solcher Sieg muß das„Andenken an Eure würdigen Großthaten bis auf die„ spateste Nachkommenschaft fortpflanzen,' oder Euch die„ himmlische Krone — das Verdienst für Vertheidiger„der Religion — jenseit des Grabes erwerben, wenn„ Euch der Rathschluß des Ewigen abfordern sollte."
Noch ehe das Zeichen zur Schlacht gegeben wurde,waren Heinrichs Freunde wegen seiner Stellung derArmee, und vorzüglich wegen eines nicht gedeckten Rück-zugs verlegen. „ Seyd unbekümmert, meine Freunde,„keinen Abzug als jenseits des Schlachtfeldes," ent-gegneke ihnen Heinrich, „ fort, zur Schlacht!"
Der Kampf war lange hartnäckig und unentschie-den. — Mayenne und Heinrich boten im Wettfiugeihre ganzen Kräfte auf; bis endlich Heinrichs Gerstes-überlegcnheit über Mayennens Stärke siegte. Ueberall,wo die Gefahr am größten war, sah man den weißenFederbusch wehen; der König warf sich in die dickstenfeindlichen Haufen, lenkte die Schlacht mitten unterseinen Truppen, hieb zuerst ein, tödtete mit eigner Handden Stallmeister des Grafen von Egmont, und rief indem unentscheidendsten Gewühle seinen Kriegsgefahrtenzur „Freunde, ihr müßt nur die Pistolen brauchen; je„ mehr Feinde, je mehr Ruhm." Seine Artillerie, dieneunmahl mehr als die gegenseitige feuerte, trug zu
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