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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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310
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§26 "--

der gänzlichen Niederlage des Feindes (es blieben vornganzen Haufen kaum vier tausend Mann übrig) ammeisten bey. — Auf die Spanier wurde vorzüglichJagd gemacht. „Rettet," so forderte der König seineTruppen dazu auf, „rettet die Franzosen, hauet die„ Fremden nieder." Der Spanische Anführer der Rei-tern), Graf Egmont, blieb auf dem Schlachtfelds —der Eiea der guten Sache gegen einen so tödtlichen Feindder Menschheit» als der König von Spanien war,triumphirte sogar über die Weichheit des Herzens, dieHeinrichen oft zum Vorwürfe gemacht wurde. — Cxkonnte die Freude nicht unterdrücken, die ihm der An-blick der gebliebenen Spanier gewahrte, Mit einemselbstgefälligen Lächeln sagte er seinen Begleitern: „Heute„muß ich von Philipp als König von Frankreich erkannt„werden, er hat den vollen Beweis in Handen, daß„ ichs bin, — Ich habe viele Spanier von ihren Kröp«,, fen geheilt."

Maycnne hatte bey dieser Schlacht alle Pflichteneines großen Feldherrn erfüllt. Er fehlte überhauptin nichts, als in der Sache, die er vertheidigte. ") ErWar der letzte auf dem Schlachtfelde; er versuchte alleinNoch sein gesprengtes Heer zu sammeln. — Nur mitgroßer Gefahr konnte er dem Schwerte des Siegers ent-fliehen, den er durch rasche Abwerfung der Brücke beyJvri am wettern Verfolgen hinderte. — Er rettete sichNach Nantes, nach S.Denis, und endlich nach Paris. —^

Der König hatte diesen Sieg mit einem geringenVerlust seiner Truppen (etwa füyf hundert Mann) er-kauft, — Es war kein Mann, dex nicht seine Schul-

higkeit

*) Voltaire in der Hcnriad?.