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mehrere einzelne Thaten aufgezeichnet, die Heinrichen inseiner Einzigkeit charakterisiren; aber sie strömen alleaus einer thätigen allumfassenden Menschenliebe, undso tragt eine einzige die volle Physiognomie der übri-gen. — Ein warmer Menschenfreund ist sich in allenHandlungen gleich.
Schrecken und Bestürzung hatte die ganze Parteyder Ligue nach einer so entscheidenden Schlacht ergriffen.Selbst Mayennens Gleichmüthigkeit im Glück und Un-glück war so erschüttert, daß er seinen Kummer nichtunterdrücken konnte. Seine Armee war zerstreuet, erhatte die Kraft verloren, an der Spitze derselben denSpöttereyen zu trotzen, die seine Niederlage begleiteten.Sein Rückzug nach Paris mit der wenigen Mannschaftmußte die stolzen Anmaßungen und vermessenen Mahle-reyen lebendiger zurück rufen, die sich ein Egmont er-laubte, mußte Mutlosigkeit, Verwirrung und Ver-zweiflung an der angeblich guten Sache mit bringen, —^Er konnte sich selbst die Folgen seiner Lage nicht mehrverbergen. — Seine Briefe an Philipp, und an denPapst, sind ein sprechender Abdruck aller seiner Empfin-dungen, die seinHerz bestürmten. „Ich bin, ^ so schrieber an jenen aus S. Denis, „ durch die Lage vyn Dreux,„das seiner Übergabe nahe war, durch die Plünderun-gen der Schweißer, die wegen rückständiger Löhnung„meine Armee verlassen wollten, durch die tägliche Ab-„ nähme der Deutschen, die meinen Befehlen nicht mehr„folgten, durch die laute Unzufriedenheit der meisten„Städte des Königreichs, welche die Verlängerung des„Kriegs ermüdet, durch die Vorwürfe, die man mir
„und