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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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nicht mehr versagen, die er zur Defteyung ihres recht»mäßigen Königs, und zur Sicherung der Religion er-munterte, und gerade diese zwey Zwecke waren es, wor-in ihm Mayenne und sein ganzer Anhang nach ihreräußern Erklärung begegneten.

Im Vertrauen auf die Fortsetzung der SpanischenAllianz, die auch in ihrer Unthätigkeit den Feind schrek-ken, und die Furcht seiner Bundesgenossen beruhigenkonnte, getrieben durch den Ungestüm des päpstlichenGesandten, durch den Stachel des Ehrgeitzes und derSchande, gezwungen durch die vermessenen Prahlereyendes jungen Cgmonts ging Mayenne Heinrichen entge-gen, entschlossen ihm eine Schlacht anzubieten, und ihnaus dem Besitze der Normanvie zu verdrängen, die ersich beynahe ganz unterworfen hatte.

Heinrich trieb sich in dem Herze des Königreichsund in dem Umfange der NokmanLie herum, theils umden Sold seiner Truppen zu bezahlen, theils um durchseine getheilte Gegenwart die Aufmerksamkeit gleich starkzu erhalten. Ohne sich durch die Machinationen des Her-zogs, und durch die Mittel, die er in Bewegung setzte,schrecken zu lassen, hatre er den Krieg mit gleichem Eiferfortgesetzt, seine Werbungen betrieben, an den Deut-schen protestantischen Höfen negotiirt, wahrend er de»Papst zu einer öffentlichen Mäßigung feiner Gesin-nungen umstimmte, die Eingriffe seines liguisrischen Ge-sandten in die gesetzmäßigen Schranken seines Auftragszurück wies, und allen, die mit ihm umgingen, mitden, auf Verbrechen beleidigter Majestät, gefttzkenStra-fen drohte; während er ohne alle Schonung des Stan-des