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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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334
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des dem des Königsmords mlt überwicscnen Dominika-ner-Prior Edmund Bourgoin den Prozeß machen, undöffentlich verbrennen ließ. — Durch diese Wachsamkeitwurden seine Feinde anfallen Seilen beschäftigt, ange-griffen, und nach und nach zu Boden geschlagen. —Der Mangel am Gelde, die Schonung gegen die Nor-mandie, die er nicht auf einmahl erschöpfen durste, derMuth seiner Truppen, die eine Schlacht, wie Perefixesich ausdrückt, für ein Fest, und den Feind als den Gegen-stand ihrer Wonne ansahen, legten ihm die Nothwendig-keit auf, in der Nähe von Drenx, das er belagerte, unddas Mayenne entsetzen wollte, ein Tressen zu wagen.

Beyde Theile fanden sich auf einem unerwartetenKampfplätze; Heinrich hielt Mayennen noch sehr ent-fernt, und Mayenne wünschte im Herzen, jede Gelegen-heit zu vermeiden, wo das r chicksal seines Anhangsder Entscheidung eines einzigen Tags überlassen werdensollte. —- Still gerecht gegen Heinrichs Gcistesüberle-genheit, unentschlossen und lang überlegend durch Cha-rakter wußte er sein Loos ahnen, dem er ohne Ret-tung seiner Ehre nicht mehr entgehen konnte. In sechsMonate« hakte Heinrich vierzig, Mayenne einen Platz( Pontvise) weggenommen. Meulan war von ihm zwey-mahl belagert» und zweymahl bom Könige entstzr wor-den- Paßy sollte von Maycnnes Vortrab Unter einemAnverwandten des Herzogs Euüy, einem eifrigen Liguis-ten, erobert werden.— Der Befehlshaber dieser Stadtvertheidigte sich mit so großer Entschlossenheit, daß erdie ihm angebotenen vorrheikhaften Bedingungen mitder muthigen Antwort ausschlug r », dort sieht der König,

zur