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Herzog von Maycnne, „daß der König von Navarra„mehr Stiefeln als Schuhe braucht, und daß man ihn„ eher durch -Aufschub und Zaudern, als durch Gewalt„wird vernichten können." Wirklich ging auch seinHauptzweck dahin, Paris in seinem Umfange zu befreyen,die Sradt mit Lcbmsmittcln zu versehen, und dennochkein Haupttreffcn zu wagen. — Nichts konnte ihn dar-in erschüttern. Auf die Aufforderung des Königs, demtraurigen Zustande des Reichs durch ein entscheidendesTreffen ein Ende zu machen, erwiederte er ganz kalt:„Ich schlage mich nur, wenn es mir» nicht, wenn es,,meinem Feinde gefallt." Die Pariser, noch immernicht hinlänglich mit Lebensrnitteln versehen, drohtenendlich, sich zu ergeben, wenn der König nicht von denPosten, welche die Zuführe erschwerten, zurück getrie-ben, und Paris selbst befrcyet würde; „ich will eine„Schlacht wagen, den König zurücktreiben," antwor-tete Parma. Ein allgemeines Frohlocken verbreitetesich über diese Nachricht in dem königlichen Heere.Beyde Heere stellen sich in Schlachtordnung; sie gehenauf einander los, die Franzosen, getrieben durch einenatürliche Ungeduld, verdoppeln ihre Schritte, derSpanier geht seinen langsamen gravitätischen Gang;das Zeichen zum Angriff wird geblasen, plötzlich ver-schwindet das Spanische Heer durch ein Thal vor denAugen des Königs, wählt eine Vortheilhafte Stellung,verschanzt sich durch Gräben und Pallisaden, und nimmtdie an der Marne gelegene Stadt Lagnr — das Depotgroßer und beträchtlicher Magazine — im Angesichtsdes Königs mit Sturm weg, macht den Fluß frey, und
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