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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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359
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von nun an segeln zahllose Fahrzeuge mit Lebensmjttelnnach Paris.

Dieser unerwartete Zufall entschied mehr als eineVerlorne Schlacht, und richtig hatte der Herzog vonParma die Wirkung berechnet, seinem Feinde im stillendie Wichtigkeit der aufgehobenen Belagerung fühlen zulassen, ohne den Gang dieser Empfindungen durch daszerstreuende Geräusch der Schlachten zu stören, oder fiein andere abzuleiten. — Von nun an mußte Heinrichalle Hoffnung auf Paris aufgeben. — Noch einmahlwagte er zwar einen Angriff, ließ Sturmleitern anlegen,und einige seiner Truppen bestiegen auch die Mauern;allein der Versuch war zu ft>at, und mußte mißlingen,weil er mehr von der ersten Aufwallung seiner empörtenGefühle, als von der strengen und kalten Prüfung desVerstandes entlehnt war, weil, nach de Thou, dieSturmleitern viel zu kurz waren, um die Mauern ge-mächlich zu erklettern. —

Heinrichs wärmste Freunde beschuldigen ihn hierunverzeihlicher Fehler. Viele Officiere und Soldatenhatten heimliche Einverständnisse in der Stadt, ohnedaß sie von Heinrich scharf genug bewacht wurden. Eingroßer Theil war zu wenig wahrend der Belagerung be-schäftigt, um von den Reihen der Weichlichkeit unver-sucht zu bleiben. — An sie schloffen sich Zaghaftigkeit,Mißmuth und Unzufriedenheit an. — Der Soldat,der sonst drey Tage mit wenigem Brot die stärkstenMärsche gemacht hätte, der über den Anblick des Fein-des, wie über die Vorboten seines Siegs, frohjauchjte,forderte während der Belagerung täglich seine Löhnung,

klagte