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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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360
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klagte über die Armseligkeit feiner Bedeckung, und warfeig genug» die Ehre zu siegen seinen Kammeraden nichtzu mißgönnen, — Dem Finanzsysiem fehlte es nochimmer an strenger Ordnung, und ihm also am Gelde,wenn durch jene dieses hatte erlangt, und mit diesemgrößere Plane hatten ausgeführt werden können. Seinvertrauter Umgang mit der Aebtisstn zu Montmartre rißihm oft die beträchtlichsten Vortheile aus seinen Han-den. - Gegen alle diese Handlungen laßt sich Hein-rich nicht rechtfertigen; allein dieser Leichtsinn, der hier-aus hervor leuchtet, war nicht von der gewöhnlichenArt, der sich über den ganzen Charakter verbreitet, undihm eine Einheit des Geprags aufdrückt, vielmehrschien er das Arge über das Arge unbemerkt und sorglosHerwälzen, um alsdenn mit seiner Riesenkraft die ganzegroße Masse von sich wegzustoßen, und die Größe seinesGeistes größer und glänzender aus dem Verhältnisse zuden Schwierigkeiten hervorgehen M lassen. Hier hatteer aber die Zeit versäumt. —

Eine lange Reihe geschickter Unternehmungen desPrinzen von Parma» denen Heinrich selbst seine Bewun-derung nicht versagen konnte, vergrößerte die Unannehm-lichkeiten der Lage» die er sich selbst theilweise geschaffenhatte. — Paris war der nahen Uebergabe entrissen;per tapfere Vertheidiger desselben, der Herzog von Ne-mours, machte mit seinen gestärkten Truppen täglichAusfalle; die Ligue erhob sich triumphirend mit sei-nem Unglücke; der erschütterte Aberglaube des Volksentlehnte seiner Befteyung die Ueberzeugung von derSache Gottes, die es vertheidigte; der Selbstbetrug