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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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376
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pnd erklärte seine Bullen für nichtig, ufurpatorifch, auf-rührisch, vcrdammlich, voll von Betrug, und den De-kreten, Rechten, Immunitäten und Fr-yhcitcn der Galli-fanisthen Kirche zuwider, und als solche wurden sie ver.Mheilt, durch die Hand des Henkers öffentlich verbranntzu werden. — Der Nuncius selbst wurde vor ihreGerichtshöfe vorgeladen, im Falle der Nichterscheinungguf seine Auslieferung eine Belohnung, auf seine Be-wirthung die Todesstrafe, auf die Unterschreibung undBekanntmachung der Bullen die Strafe des Majesiats-verbrechens ohne Ansehen der Person gesetzt. — Zwarhatte das Parlament zu Paris die Beschlüsse beyder Par-lament«' zu Chalons und Tours wieder vernichtet, undsie ebenfalls durch die Hand des Henkers verbrennenlassen; zwar wurde ein langer Federkrieg zwischen diesenbeyden Parteyen geführt; allein die Schwache ihrerGründe, in dem Gewände der steifen und pedantischenMönchsdogmatik vorgetragen, machte gegen den beißen-Den und atzenden Witz, und die einleuchtende Wahrheither andern einen solchen Kontrast, daß sich jeder im Stil-len über die so nachdrücklich geretteten Rechte der Galli-konischen Kirche freuete, und daß selbst eifrige LiguisieuPas Verfahren des Pariser Parlaments für eine Gri-piasse, die auf einige Zeit wirksam seyn konnte, erklärten,Philipp von Spanien, weit entfernt, den Gang diesesyeuen Faktionsgeistes zu stören, suchte ihn durch alleMittel noch verwickelter zu machen. — Wenn er ansich für die Wahrheit nichts entschied, vergrößerte undverlängerte er doch die Verwirrung; und gerade diesetrübe düstere Nacht war es, die seine Plane zur Reifebringen sollte. —

Nur