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Mit einer sichtbaren Unruhe empfing Navarra dieNachricht. — Der Nahme des Herzogs von Guift führteseinem Gedächtniß alte die ehemahligen Schauderftenenund die Versündigungen an der Liebe des Volks, dasseinem Vater blind ergeben war, lebendig zurück. —Mir ihm war auch das sicherste Unterpfand zum Friedenverloren; mit ihm alle Große, die das Unglück gehabtharren in die Hände der Ligue zu fallen, den wildestenMißhandlungen seiner Feinde Preis gegeben — aberHeinrichs Furcht verschwand bald vor seinem Blicke aufdie Zukunft. Der Nahme eines Guisen, der das Volkbezaubern, und das ganze Heer aller heftigen Leiden-schaften anfachen konnte — dieser bedeutungsvolleNahme mußte jede Verträglichkeit an der Gerte einesMaycnnes auf immer vernichten, beyder Ansprüche ge-gen einander mit Verfolgung waffnen, und so ihre per-sönliche Feindschaft zum Nachtheil der Ligue ableiten. —Kein Urtheil war richtiger, als dieses, worin Navarraund Philipp von entgegen gesetzten Seiten sich begegne-ten. — Kaum war der Herzog von Guift bey demliguistischcn Heere angekommen, als sich alles in wildeFreude ergoß. — Alle Bundesverwandten und großeStädte feyertcn diese Nachricht durch besondere Volks-feste und Illuminationen, wobey Verschwendung undGeschmack mit einander wetteiferten. Der Papst stelltefeyerliche Processtonen und Dankgebete für die großeGnade an, womit Gott seine Diener habe belohnenwollen. — Die Rotte der Sechzehner war wie von ei-nem neuen Geist angehaucht; ihre Erwartungen grenztenan das Abenteuerliche, und nichts schien ihr mehr un-möglich, da der Sohn eines Vaters zurückgekommen
war,