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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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382
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Angelegenheiten mit der wärmsten Sprache vor; undwie konnte wohl noch jetzt die Königin, durch die In-trigue und Waffen der Spanier gleich mächtig angefal-len, einem Lande eine Hülfe versagen, dessen Unterwer-fung unter das Spanische Joch den Arm des Despotenzur Vernichtung der Niederländischen Freyheit stählen,mit den hier angelegten Kerlen den Krieg in Deutschlandaufrütteln, und so selbst in England wieder eine Lan-düng versuchen würde? Williger als jemahls, schicktesie jetzt ihre Hüifsrruppen, und ihr Gesandter mußte sichan den Französischen anschließen, um die Höfe vonDeutschland zu gleicher Unterstützung aufzufordern. —Der bcrühmle Jakob Bongars setzte sich beynahe mitallen Deutschen Höfen und Deutschen Reichsstädten inVerbindung, während der Vicomte von Türenne sich inEngland bey der Königin, in Holland bey dem Prinzvon Oranicn, in Danncmark, Schweden, und bey demKurfürsten von Hannover herum trieb, und beyde über-all den tödlichsten Haß gegen Spanien entstammten,wenn sie auch ihren Hauptzweck einer thätigen Allianznicht überall vernichteten.

Kraftvoll war ihr Vortrag, und Heinrichs Geistweht in seinem Leben. „ Der Ehrgeitz der Spanier hat,, sich mit dem Hasse der Lothringischen Punzen gewaff.„ncr, und ihre Enussanen» die inlriguirenden Jesuiten,„ haben den Geist der Rebellion angefacht; die Religion„ diente ihnen zum Verwände, um alle Franzosen in den„Strudel des Aufrrchrs hinab zu ziehen, und ihre bey-spiellose Anhängigfeit an ihrem rechtmäßigen Lhron-„ erben zu untergraben. — Dieser Same des Hasses

„und