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Einer solchen Aufforderung, vorn Gefühle derWahrheit und des Schreckens unterstützt, konnte es anthätigem Untcrstüßungseifer nicht fehlen. — Noch indemJahre ein tausend fünf hundert und ein und neunzigsah sich der König an der Spitze einer Macht, die nochnie zahlreicher gewesen war, und die wenigstens vierzigtausend Mann ausmachte. *) Vier tausend Engländerunter Anführung Roger Williams waren schon vor derBelagerung vvnNouen zu ihm gestoßen, und eine zweyteHeeresmacht landete während der Belagerung unter demBefehl des Grafen von Essex. Zwey Regimenter un-terhielten die Niederlande, und eine Flotte von fünfzigSegeln und zwey tausend fünf hundert Mann kreuzteunter dem Grafen Philipp von Nassau an der Küste derNormandie. — Der Prinz von Anhalt brachte fünf bissechs tausend Mann Reitcrey und einige KompagnicenLandesknechre aus Deutschland zusammen. Sechs tau»send Schweißer standen schon in des Königs Sold. —Aus der Normandie und andern Provinzen strömtenganze Haufen zu seinem Heere. —
Eine solche Truppenzahl, von Heinrichs Geist ge-leitet und beseelt, hätte der liguistischen, Spanischenund päpstlichen weit überlegnen Heeresmacht dennochÄchtung und Ehrfurcht einflößen sollen; allein dasVertrauen auf Philipps Versicherungen, der mit Ver-eitelung der Belagerung von Paris gestiegene Muth,die warmen Versprechungen eines Papstes, der den Him-mcl für die gebliebenen Liguisten, die Hölle für die fal-lenden Noyalisten ausschloß, den überlebenden jener
Segen-
*) Sulltz.